23 Aug 2023 Quelle
Eine neue Studie mit dem Namen 'The Dirty Dozen', in Auftrag gegeben von Greenpeace Mittel- und Osteuropa und durchgeführt von dem Hamburger Energieexperten Steffen Bukold, hat die Jahresberichte von zwölf europäischen Ölfirmen für das Jahr 2022 unter die Lupe genommen. Sie fand heraus, dass nur 0,3% ihrer Energieerzeugung aus erneuerbaren Quellen stammte, wobei 92,7% ihrer Investitionen in fossile Brennstoffprojekte und nur 7,3% in erneuerbare Energien flossen. Außerdem streben viele Firmen an, die Öl- und Gasförderung bis mindestens 2030 zu erhalten oder sogar zu erhöhen, stellen die Klimaverantwortung weitgehend auf andere Sektoren und bevorzugen CO2-Abscheidung und Ausgleichsprojekte gegenüber der Emissionsminderung. Der Bericht kommt zu dem Schluss, dass es eine wachsende Lücke zwischen der grünen PR der Unternehmen und ihrer Realität gibt. zurück